Schulwegsicherheit - Verbesserung der Verkehrssicherheit vor dem Christian-Gymnasium in der Südheide OT Hermannsburg

26.06.23 – von Kreistagsfraktion

In der Nähe der Schule sind oft viele parkende Busse zu finden, welche die Sicht auf die Straße beeinträchtigen und somit die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen gefährdet. Auch wenn bislang noch kein schwerer Unfall aufgrund dieser Situation eingetreten ist, besteht dennoch eine dringende Notwendigkeit, präventive Maßnahmen zu ergreifen.

Die Verkehrssicherheit von Schülerinnen und Schülern auf dem Schulweg hat eine hohe Priorität. Die Kreistagsfraktion der Grünen setzte sich intensiv für die Entschärfung von Gefahrenzonen vor dem Christian-Gymnasium in der Südheide OT Hermannsburg ein.

Seit dem Einbringen des Antrags der Kreistagsfraktion „Schulweg sicherer machen - Gefahrenzonen auf der Kreisstraße vor dem Christian-Gymnasium in Südheide OT Hermannsburg entschärfen“ ist bereits einiges geschehen. Auf Gemeindeebene wurde schon einiges zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Schüler eingeleitet und umgesetzt. Die Kreisverwaltung prüfte die Situation und lud die Bürgermeisterin vom Hermannsburg zur Fachausschusssitzung des Kreistages ein, in dem der Antrag behandelt wurde.

Die Lage wurde in der Sitzung durch eine PowerPoint-Präsentation der Verwaltung und einen kurzen Film der Grünen, der die real existierende Situation zeigte, verdeutlicht.

Zwar hatte die Prüfung der Kreisverwaltung u.a. ergeben, dass nach den Regelungen der StVO keine Gefahrenlage erkennbar und die Politik nicht zuständig sei, dennoch stellte die Kreisverwaltung dar, welche Maßnahmen seitens der Verwaltung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit vor dem Christian-Gymnasium noch umgesetzt werden sollen.

Die Sichtverhältnisse in Richtung Ortsmitte sollen durch das Aufstellen von Halteverbotsschildern ohne den Zusatz „Schulbusse frei“ verbessert werden, sodass das Sichtdreieck vergrößert wird, falls auf der Missionsstraße wartende Schulbusse stehen sollten. Der noch benutzungspflichtige Geh- und Radweg vor dem Gymnasium zwischen den Straßen „Sägenförth“ und „Harmsstraße“ soll in einen Gehweg umgewandelt werden, der in beide Richtungen von Radfahrern genutzt werden darf. Alternativ darf auch auf der Fahrbahn gefahren werden.

„Dass eine Entscheidungszuständigkeit der politischen Gremien nicht gegeben ist, ist mir ziemlich egal. Wir brauchen keinen politischen Beschluss. Hauptsache der Schulweg wird sicherer. Und das haben wir mit unserem Antrag erreicht.“ betonte Anne Kowalski-Miemert im Ausschuss. „Wir vertrauen da vollkommen auf die Kompetenzen und Zuständigkeit der Kreisverwaltung und danken und freuen uns, dass die Verkehrssicherheit erhöht werden wird.“

Die Kreistagsfraktion begrüßt die geplanten und bereits umgesetzten Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit. „Losgelöst von Zuständigkeiten gibt es den nachvollziehbaren Wunsch der Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zur Schule möglichst sicher zu sein und keinen Verkehrsunfall zu erleiden. Nicht erst auf ein Unglück zu warten und auch einmal etwas mehr machen, war hier der richtige Weg.“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende Christian Ehlers das Ergebnis.

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