GRÜNE im Stadtverband fordern Transparenz und Verbindlichkeit für AKH Mitarbeiter

03.06.20 von Anna Boertz & Judith Knabe

Die Insolvenz und der Verkauf des Klinikums Peine kosten weitere Arbeitsplätze in Celle. Wie viele, darüber lassen Vorstand und Aufsichtsratsvorsitzender die Öffentlichkeit im Ungewissen. Ein Zustand, den die Grünen nicht weiter hinnehmen wollen.

„Wir wollen belastbare Zahlen zum Stellenabbau und ein transparentes und für die Mitarbeitenden verbindliches Vorgehen bei möglichen Stellenreduktionen“, so Judith Knabe vom Stadtverband. Es reicht nicht, wie der Vorstand des AKH nebulös von „guten Lösungen für einzelne Mitarbeiter“ zu sprechen. Das Vorgehen in den Bereichen Küche, Reinigung und Logistik hat gezeigt, wie rücksichtslos mit Mitarbeitenden umgegangen wird. In diesen Bereichen wurden die zuletzt noch als „Corona-Helden“ gefeierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter endgültig aus öffentlichen Tarifen in den Niedriglohnsektor verabschiedet.

Jetzt sind weitere Mitarbeitende aus Zentralsterilisation, Apotheke und Verwaltung vom beruflichen „Aus“ bedroht.

„Der finanzielle Schaden durch bisherige Misswirtschaft ist schon groß genug – das sollen nicht noch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausbaden müssen. Es ist Zeit, nicht nur von kommunaler Verantwortung zu sprechen, sondern auch so zu handeln“, so Anna Boertz abschließend.

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Gesundheitswesen GRÜNE Stadt Celle

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