10.09.2021

Von: Marcus Manske

Radverkehrswende in Winsen (Aller)

Marcus Manske

Die Verkehrssituation im Winsen und seinen Ortsteilen ist seit Jahren Gesprächsthema in der Gemeinde. Nicht nur der durch die Umleitungsstrecke bei Stau auf der A7 verursachte erhöhte Durchgangsverkehr, auch die vorhandene Infrastruktur sorgen regelmäßig für Diskussionen. Das Thema Fahrradwege war daher auch das beherrschende Thema am der Infostand der Ortsverbandsgrünen in der Poststraße.


„Ich bin in Südwinsen aufgewachsen und schon in den 1970er-Jahren war es problematisch, zu Fuß oder mit dem Fahrrad sicher zu den Schulen und zurück zu gelangen.“, so Marcus Manske (GRÜNE). „Daran hat sich bis heute nichts geändert.“


Tatsächlich sind lediglich die Gehwege an den Hauptstraßen mit einem Zusatzzeichen „Radfahrer frei“ versehen, so dass Radfahrer diese mitbenutzen dürfen, dadurch auf den Gehwegen jedoch zu Gast sind und Fußgänger nicht behindern dürfen. Ein sicherer Radweg vom Neubaugebiet am Alten Bahnhof in Südwinsen in den Ortskern ist nicht vorhanden. Ein Pinselstrich auf der Straße ist kein sicherer Radweg, wenn einem ein LKW im Nacken sitzt.“


„Aus vielen Gesprächen weiß ich, dass dringender Handlungsbedarf besteht. Wir wollen alle einen Tisch holen und das Problem in einem eigenen neuen Fachausschuss bewegen, wo Schüler*innen, Elternvertretende, Experten vom örtlichen Fahrradclub und Verkehrsfachleute den Radverkehr in unserer Gemeinde neu denken.“, so Manske.

Kategorien:Mobilität Winsen (Aller)
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