Geflügelgroßschlachterei: Es bleibt beim “NEIN”

Die Mehrheit des Gemeinderates Wietze aus CDU/FDP und SPD hat die verwaltungsrechtlichen Voraussetzungen für eine geplante Ansiedlung einer Geflügelgroßschlachterei der Firma Celler Land Frischgeflügel GmbH in Wietze um einen weiteren  Schritt voran getrieben. Doch die Ablehnungsgründe werden immer stichhaltiger!

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B‘90/Grüne und Die Linke bilden neue Gruppe 

im Wietzer Gemeinderat

Die Mitglieder des Wietzer Gemeinderates Claus-Friedrich Schrader, Bündnis 90/Die Grünen und Sabri Kizilhan, Die Linke, werden zukünftig in einer neuen Gemeinderatsgruppe in kommunalpolitischen Belangen eng zusammenarbeiten. Die neue  Gruppe trägt den Namen „Die Linke – Bündnis 90/Die Grünen im Gemeinderat Wietze". Gruppenvorsitzender ist Claus-Friedrich Schrader.


Claus F. Schrader, B‘90/Grüne, und Sabri Kizilhan, Die Linke

Die Neuorientierung wurde notwendig nach der Kündigung der bisherigen Gruppen-Zusammenarbeit mit der SPD durch Claus-Friedrich Schrader. Wesentlicher Grund für die aufgekündigte Zusammenarbeit waren die unterschiedlichen Auffassungen zur geplanten Ansiedlung einer Rothkötter–Schlachterei in Wietze. Die Mehrheit der SPD-Ratsmitglieder steht unverrückbar fest hinter den Schlachterei-Ansiedlungsplänen von CDU-Bürgermeister Klußmann, während diese Pläne von den Grünen und Claus-Friedrich Schrader strikt abgelehnt werden.

Zwischen den Ratsmitgliedern der Grünen und der Linken herrscht in dieser Sachfrage absolutes Einvernehmen, die Schlachterei-Ansiedlung wird abgelehnt.
Ein gemeinsamer Abgleich von anderen wichtigen kommunalpolitischen Sachfragen aus der Wietzer Kommunalpolitik erbrachte ebenfalls wichtige Übereinstimmungen. 
Die Summe dieser Gemeinsamkeiten bildet die gemeinsame Basis der zukünftigen kommunalpolitischen Zusammenarbeit beider Ratsmitglieder in der Wietzer Gemeinderatsgrupp

 

„NEIN“ zur Geflügelgroßschlachterei in Wietze!

Dies ist nach sorgfältiger Prüfung aller wichtigen Gesichtspunkte meine Entscheidung bei den ersten Abstimmungen im Verwaltungsausschuss und im Gemeinderat zur geplanten Ansiedlung einer Geflügelgroßschlachterei in Wietze. Welche nachteiligen Beeinträchtigungen sich aus der Konzentration der Massentierhaltung in einer Region für die Umwelt ergeben können, ist für eine breite Öffentlichkeit am Beispiel Emsland ohne größere Schwierigkeiten nachvollziehbar. Die ökologischen Probleme sind also bekannt: Industrielle Tierhaltung auf Kosten der Gesundheit von Wasser, Luft und Boden. Emissionen durch Lärm, Feinstaub, Gase und Gerüche.

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Unterstützung und Mitgliedschaft der BI Wietze

Als erstes wollen wir allen danke die sich in der Veragangenheit an Aktionen der BI Wietze beteiligt haben, wir hoffen das in Zukunft noch mehr Menschen aktiv  werden und sich gegen die Großschlachterei, die Mastanlagen und die Ausbeutung unserer Region durch Rotkötter wehren. Hier findet ihr noch mal das Eintrittsformular, wir bitten euch regen Gebrauch davon zu machen und es fleißig zu verteilen, denn diese Problem geht zwar von Wietze aus, doch es betrifft die ganze Region.

Die Eintrittserklärung als PDF downloaden

 

Antwort zu den Ausführungen des

Gemeinderates Wietze

Die meisten Wietzer Bürger haben kurz vor Weihnachten das sog. "gelbe Blatt" als Beilage in den "Nachrichten aus Wietze" erhalten. Hier ist die und Stellungnahme der Kreistagsfraktion und Grüne Antwort auf die Veröffentlichung des "Gelben Blatts". Es ist nicht alles Gold was glänzt! Z.B. werden zusätzliche Arbeitsplätze durch die Ausweitung der Massentierhaltung nur in Wietze und Umgebung geschaffen, überregional hingegen werden mittelständische landwirtschaftliche Geflügelbetriebe und Schlachtbetriebe unter dem Konkurrenzdruck Mitarbeiter entlassen.

Den vollständigen Text als PDF downloaden

 

Claus Friedrich Schrader wieder in den Gemeinderat Wietze gewählt!


Der Kandidat von Bündnis ’90 / Die Grünen, Claus Friedrich Schrader, wurde bei der Wiederholung der Kommunalwahl in Wietze am 22. März 2009 erneut in den Rat der Gemeinde Wietze gewählt. Lothar Müller wird als beratendes Mitglied im Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss des Gemeinderates mitarbeiten. Die Wiederholungswahl 2009 war erforderlich geworden, weil sich der Gemeinderat sich wegen einer Wahlfälschungsaffäre bei der Kommunalwahl 2006 im Dezember 2008 selbst aufgelöst hatte. Das Wahlergebnis 2009 führte zwar zu zwei Besonderheiten, erbrachte aber keine spektakulären Veränderungen bei der Mandatsverteilung selbst.

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